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Titel:

Standardisierte Pigmentmalerfassung bei Schulkindern (SPS-Studie)

Projektleitung:

W. Uter, A. Pfahlberg

Kurzbeschreibung:

Die Naevusdichte bei Kindern hängt außer von konstitutionellen Faktoren vor allem von der bisherigen UV-Exposition ab, welche wiederum ein Risikofaktor für die Entstehung des malignen Melanoms ist. Ein säkularer Trend bei der kindlichen UV-Exposition – z.B. als Folge von Präventionsmaßnahmen – ließe sich daher durch wiederholte standardisierte Querschnittsuntersuchungen mit Bestimmung der Naevusdichte bei Kindern nachweisen. Als ein derartiges Instrument empfiehlt sich die "Standardisierte Pigmentmalerfassung bei Schulkindern (SPS)", welche bei Kindern im Rahmen der Einschulung in den Jahren 1999 und 2000 in Göttingen eingeführt wurde. In den Jahren 2004 und 2005 (Wolfenbüttel) bzw. 2005 (Göttingen und Northeim) wurde die SPS erneut aufgegriffen. Vollständige Daten lagen von insgesamt 1936 Kindern aus Göttingen, 1578 Kindern aus Northeim, sowie 2674 Kindern aus Wolfenbüttel vor. Bei mäßiger Variabilität der einschlägigen individuellen Merkmale zwischen den drei Zentren waren erhebliche Unterschiede in der Naevuszahl zu verzeichnen. Gegenwärtige Auswertungen zielen auf die Untersuchung der Bedeutung von Variabilität zwischen den verschiedenen Einsatzorten der SPS im Hinblick auf die Zielsetzung, säkulare Trends mit ausreichender Sensitivität zu identifizieren.

Kooperationen:

K.F. Kölmel, Universitäts-Hautklinik Göttingen,

C. Kraus, W.R. Wienecke, Gesundheitsamt Göttingen,

E. Staebe, Gesundheitsamt Wolfenbüttel,

D. Ahlert, Gesundheitsamt Northeim.


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